Rechner & Checks · Zehn Fragen zur Anspannung
Stress-Check
Zehn Fragen zu Schlaf, Reizbarkeit, Konzentration, Körper und Erholung ergeben einen Stress-Score von 0 bis 100 in vier Stufen. Dazu bekommst du drei Gegenmaßnahmen, die zu deinem Muster passen.
Stress fühlt man erst, wenn er schon lange da ist. Der Check fragt nach den leisen Zeichen: Zähne im Schlaf, kürzere Geduld, Vergesslichkeit, verspannter Nacken. Das Ergebnis ordnet ein und nennt drei Dinge, die du diese Woche ändern kannst.
So rechnet das Werkzeug
Die zehn Fragen lehnen sich an validierte Fragebögen zur wahrgenommenen Belastung an und decken vier Bereiche ab: körperliche Zeichen, emotionale Reaktionen, kognitive Leistung und Erholungsfähigkeit. Jede Antwort hat fünf Stufen von „nie“ bis „fast immer“ mit 0 bis 4 Punkten, die Summe wird auf 0 bis 100 skaliert. Die Stufen lauten: unter 25 entspannt, 25 bis 49 gefordert, 50 bis 74 belastet, ab 75 stark belastet. Für die Gegenmaßnahmen ermittelt der Rechner, welcher Bereich die höchsten Werte hat, und wählt aus zwölf Maßnahmen die drei passenden: Atemübungen und Bewegung bei körperlichen Zeichen, Bildschirm-Stopp und Schlaf-Fenster bei Erholungsproblemen, Mikropausen und Einzelaufgaben bei kognitiven Zeichen, Gespräche und Grenzen bei emotionalen Reaktionen. Der Check ist ein Selbsttest, keine Diagnose. Bei anhaltender Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit oder Schlaflosigkeit über Wochen gehört das Thema in ärztliche oder therapeutische Hände.
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich mir Hilfe holen?
Wenn der Score über Wochen bei stark belastet liegt, wenn du morgens schon erschöpft bist oder Dinge, die dir Freude machten, gleichgültig werden. Die Hausarztpraxis oder eine psychotherapeutische Sprechstunde sind der richtige erste Schritt.
Ist Stress immer schlecht?
Nein. Kurzer Stress mit Erholung danach macht belastbarer, das nennt man Hormesis. Problematisch wird es, wenn die Erholung fehlt und der Körper dauerhaft im Alarm bleibt. Genau das misst der Bereich Erholungsfähigkeit.
Wie oft sollte ich den Check machen?
Alle vier Wochen reicht, um einen Trend zu sehen. Der Browser merkt sich dein letztes Ergebnis, sodass du den Verlauf vergleichen kannst. Bei großen Veränderungen wie Jobwechsel oder Umzug lohnt eine Zwischenmessung.
Dieser Beitrag informiert und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden, auffälligen Werten oder vor einer Umstellung von Medikamenten sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Weitere Werkzeuge
Schlaf-FensterDu gibst an, wann du aufstehen musst oder wann du ins Bett gehst. Der Rechner nennt dir die Zeiten, zu denen du einschlafen solltest, damit du am Ende eines 90-Minuten-Zyklus aufwachst.Koffein-KurveDu trägst deine Getränke mit Uhrzeit ein, von Espresso bis Grüntee. Die Kurve zeigt, wie viel Koffein zu deiner Schlafenszeit noch im Blut ist.Atem-TrainerDu wählst 4-7-8, Box-Atmung oder Kohärenz-Atmung und die Dauer. Ein animierter Kreis führt dich durch Ein- und Ausatmen, ein Timer zählt die Minuten.

