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Hauttyp-Test

Rechner & Checks · Acht Fragen zur Haut

Hauttyp-Test

Acht Fragen zu Glanz, Spannen, Poren, Reaktionen und Tageszeit ergeben deinen Hauttyp: normal, trocken, fettig, Mischhaut oder sensibel. Dazu bekommst du einen Pflegeplan, der zu diesem Typ passt.

Die meisten Pflegefehler entstehen, weil das Produkt zum Werbeversprechen passt und nicht zur Haut. Der Test fragt, wie sich deine Haut mittags, nach dem Waschen und bei Wetterwechsel verhält. Nach acht Antworten weißt du, welcher Typ du bist und was diese Haut wirklich braucht.

So rechnet das Werkzeug

Der Test arbeitet mit einem Punktesystem auf zwei Achsen: Talgproduktion (trocken bis fettig) und Reaktivität (robust bis sensibel). Jede Antwort verschiebt einen der beiden Werte, zum Beispiel „Glanz in der T-Zone, Wangen spannen“ in Richtung Mischhaut. Am Ende liest der Rechner das Muster ab: Liegt der Talgwert deutlich oben, heißt das fettig, deutlich unten trocken, in der Mitte normal, und ein Ungleichgewicht zwischen Stirn und Wangen ergibt Mischhaut. Überschreitet die Reaktivität eine Schwelle, wird sensibel als Zusatzmerkmal ausgegeben, weil empfindliche Haut zugleich trocken oder fettig sein kann. Die Einteilung folgt der klassischen dermatologischen Typologie, wie sie auch die Deutsche Dermatologische Gesellschaft in Patienteninformationen verwendet. Der Pflegeplan leitet daraus Reinigung, Feuchtigkeit, Wirkstoffe und Sonnenschutz ab.

Häufige Fragen

Kann sich mein Hauttyp ändern?

Ja, mit Alter, Hormonen, Jahreszeit und Pflege. Viele Frauen werden ab 40 trockener, im Winter reagiert fast jede Haut empfindlicher. Wiederhole den Test bei jedem Wechsel der Jahreszeit.

Was ist der Unterschied zwischen trocken und dehydriert?

Trockene Haut produziert wenig Talg, dehydrierte Haut hat zu wenig Wasser in der obersten Schicht. Auch fettige Haut kann dehydriert sein. Der Test fragt beides ab und unterscheidet in der Auswertung.

Ersetzt der Test den Besuch in der Hautarztpraxis?

Nein. Er ordnet Pflegebedürfnisse ein, keine Hauterkrankungen. Bei Rötungen, die bleiben, bei Juckreiz, Schuppen oder neuen Flecken gehört die Haut in ärztliche Hände.

Dieser Beitrag informiert und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden, auffälligen Werten oder vor einer Umstellung von Medikamenten sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.