Anschließend geht es an das eigentliche Zupfen. Dafür sollten die Brauen zuvor in Wuchsrichtung gekämmt werden. Anschließend kann mit einem Augenbrauen-Stift vorgezeichnet werden. So lassen sich beide Brauen gleichmäßig gestalten. Für sehr schmerzempfindliche Personen gilt: Die Haut kann mit Eiswürfeln gekühlt werden, der Schmerz beim Zupfen fällt geringer aus.

Für das eigentliche Zupfen sollte die Haut mit Daumen und Zeigefinger auseinander gezogen, also auf Spannung gebracht werden. Die Härchen selbst werden mit der Pinzette an der Wurzel in Wuchsrichtung heraus gezupft. Gezupft werden lediglich die unteren Härchen, um die Brauen in Form zu bringen. Lediglich Querschläger, die sich oben bilden, dürfen weggezupft werden.

Auch kleine Härchen, die sich über der Nasenwurzel bilden, sollten gezupft werden, da sie für einen finsteren Blick sorgen. Helle Härchen gehören zur normalen Gesichtsbehaarung. Wer diese mit weg zupft, läuft Gefahr, dass sie hinterher umso dichter wachsen.

Wenn Lücken entstanden sind

Trotz aller Sorgfalt beim Zupfen können genauso kleinere Lücken entstehen, die das Ergebnis unschön aussehen lassen. Hier hilft Augenbrauen-Puder oder ein Augenbrauen-Stift. Dieser kann die Lücken füllen. Allerdings ist darauf zu achten, die Lücken nur sehr fein zu stricheln, ansonsten besteht die Gefahr, dass dicke, unschöne Balken entstehen.

Wichtig bei der Wahl der Augenbrauen-Stifte und –Puder: Sie dürfen maximal eine Nuance dunkler sein, als die natürliche Farbe. Mit einem Bürstchen können die Augenbrauen nach dem Auffüllen der Lücken nachgekämmt werden. Bei sehr widerspenstigen Härchen hilft etwas Augenbrauen-Gel, um gegen diese vorzugehen.

Was tun bei sehr langen und buschigen Augenrauen?

Sehr lange und buschige Augenbrauen sehen nicht schön aus. Sie können aber getrimmt werden. Eine Augenbrauenbürste oder ein Wimpernkamm werden dafür benötigt. Anschließend erfolgt das Trimmen nach folgendem Schema:

Brauen nach unten bürsten.
Spitzen der zu langen Härchen mit kleiner Schere kürzen (nur wenige Millimeter, sonst wird es zu dünn).
Härchen nach oben bürsten.
Eventuell immer noch überstehende Härchen kürzen.