Tattoos waren und sind Körperkunst. Einst nur Gangs, Häftlingen und Matrosen vorbehalten, sind sie längst in der Gesellschaft angekommen. Alleine in Deutschland soll es aktuellen Schätzungen zufolge zehn Millionen tätowierte Menschen geben. Meist lässt man sich das erste Tattoo mit 16 bis 20 Jahren stechen.

Jung und wild – wie man auf das Tattoo kommt

In diesem jugendlichen Alter glaubt man an seine Überzeugungen und ist sich sicher, dass man diese niemals ändern wird. Das Tattoo steht für die eigene Meinung, für Lebensansichten oder genauso als Liebesbeweis. Es soll einen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit darstellen.

Doch die Persönlichkeit verändert sich, ebenso wie Modetrends. War das bekannte Arschgeweih vor wenigen Jahren noch voll im Trend, so wird es heute nur noch milde belächelt. Auch der Name des Ex-Partners, der als dauerhafter Liebesbeweis angedacht war, bekommt spätestens nach der Trennung einen bitteren Beigeschmack und dürfte den neuen Partner wenig reizen.

Behandlungsmöglichkeiten zur Entfernung der Tattoos

Behandlungsmöglichkeiten zur Entfernung von Tattoos gibt es viele. Ein Abtragen oder Abschleifen war früher das Mittel der Wahl, um die vermeintliche Körperkunst zu entfernen.

Die gängigste Methode zur Entfernung von Tattoos ist heute die Behandlung mit dem Laser. Sie gilt als besonders schonend und effektiv. Bei der Lasermethode zur Entfernung von Tattoos werden die betroffenen Hautpartien mit dem Laserstrahl behandelt. Die Hitze zersprengt die einzelnen Farbpigmente, die anschließend auf natürlichem Wege aus dem Körper abtransportiert werden.

Wichtig hierbei: Für jede Farbe muss eine eigene Frequenz der Lichtimpulse ausgewählt werden. Direkt nach der Behandlung erscheint die betroffene Stelle weißlich. Meist entsteht in den nächsten Tagen eine weiße Kruste, die schorfähnlich ist, aber nur oberflächlich. Sie bildet sich von selbst zurück. Allerdings darf in der Zwischenzeit weder gebadet werden, noch darf man sich direkter Sonneneinstrahlung aussetzen.

Je nach Tattoo-Größe und Art werden mehrere Behandlungen, oft sechs bis zehn, im Abstand von sechs bis acht Wochen benötigt. Die Kosten richten sich nach der Art des Tattoos.